Home

Stellungnahme des Sprecherkreises der Laizistischen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Verfassung des Landes Schleswig-Holstein - Drucksache 18/4107(neu)


Wir laizistischen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sehen in einer Verankerung eines Gottesbezuges in der Landesverfassung von Schleswig-Holstein weder eine Stärkung der Religionsfreiheit, noch eine notwendige Maßnahme, um universelle Werte zu bekunden. Im Vergleich zu der bisherigen Offenheit der Verfassung Schleswig-Holsteins, sehen wir in der Aufnahme eines expliziten Gottesbezuges mehr Trennendes als Vereinendes.


Für uns gilt, dass unsere Zeit mehr Orientierung auf die unser Gemeinwesen prägenden universellen Werte, Grund- und Menschenrechte, aber keine verfassungsrechtliche Präferenz einzelner Weltanschauungs- und Glaubensrichtungen braucht.


Weiterlesen: Stellungnahme zum Gottesbezug in der Landesverfassung Schleswig Holsteins

Laizität - Weder Verheißung noch Schreckensbild. Impulsbeitrag zum Podium anlässlich des Katholikentages 2016

Auf Einladung des Organisationskomitees des 100. Katholikentages in Leipzig fand am Freitag den 27. Mai von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr ein Podium über Religionspolitik und Laizität statt. Unser Sprecher Adrian Gillmann diskutierte mit dem Leiter der EKD-Rechtsabteilung Hannover, Dr. Christoph Thiele, der Politikwissenschaftlerin Dr. Janine Ziegler und Dr. Yasar Aydin. Die Diskussion moderierte der Beauftragte für Weltanschauungs- und Sektenfragen Dr. Harald Lamprecht aus Dresden.

Der folgende, leicht ergänzte, Impulsbeitrag eröffnete die Diskussion und zeigt auf, dass Laizität Zwecke verfolgt, die für eine moderne, zukunftsgewandte Religionspolitik stehen.

Weiterlesen: Laizität - Weder Verheißung noch Schreckensbild

Bundestreffen am 10. September 2016 in Hamburg

Das diesjährige Bundestreffen wird von den laizistischen und säkularen Sozis in Hamburg ausgerichtet. Alle Interessierten Genossinnen sowie Genossen und Mitglieder unserer Gruppen sind herzlich eingeladen am 10. September nach Hamburg zu kommen.

Weiterlesen: Bundestreffen 2016 in Hamburg

Menschenbild muss sich am Grundgesetz orientieren

 

Im Entwurf der Leitperspektive „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ steht: „Kernanliegen der Leitperspektive ist es, Respekt sowie die gegenseitige Achtung und Wertschätzung von Verschiedenheit zu fördern. Grundlagen sind die Menschenwürde, das christliche Menschenbild sowie die staatliche Verfassung mit dem besonderen Schutz von Ehe und Familie.“ Diese Formulierung ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, das die Bundesrepublik Deutschland zu weltanschaulich-religiöser Neutralität verpflichtet.


Weiterlesen: Bildungsplan Baden-Württemberg fußt nicht auf dem Grundgesetz

Weitere Beiträge...

  1. Front im Bundestag für Verbot der Sterbehilfe formiert sich
  2. Münsteraner SPD Fraktion setzt Zeichen für staatliche Neutralität
  3. Streichung des §166 - Online-Petition unterstützen
  4. Erklärung zu dem Anschlag auf Charlie Hebdo
  5. LaizistIsche SozialdemokratInnen in der SPD fordern Streichung des Gotteslästerungsparagraphen
  6. Pressemitteilung zum Thema passive Sterbehilfe
  7. Pressemitteilung zum Urteil des Bundesverfassungsgericht
  8. Erklärung zum Aufruf für einen Arbeitskreis „HumanistInnen und Konfessionsfreie in der SPD“
  9. Konfessionsfreie nicht ignorieren
  10. Pressemitteilung zum Koalitionsvertrag
  11. SPD steht endlich wieder hinter den Beschäftigten der Kirchen
  12. Antrag zu den Beschäftigungsverhältnissen bei den Kirchen

Seite 1 von 6